Für die Hamburger wird es ein Wochenende so ganz nach ihren Geschmack: dank der eisigen Temperaturen findet von Freitag bis Sonntag erstmals seit 15 Jahren das Alstereisvergnügen wieder offiziell statt. Das Eis der Außenalster ist dick genug – das Fest kann beginnen mit behördlichem Segen.
Im Jahr 1997 war es das letzte mal, dass die Eisdecke der Außenalster in Hamburg dick genug war – damals waren es rund 30 cm. In diesem Jahr sind es über 20 cm – und nachdem heute über 30 Löcher an den verschiedensten Stellen in das Eis gebohrt wurden und dementsprechend über 30 Messungen der Eisdicke erfolgten, konnten die Umweltsenatorin von Hambrug, Jutta Blankau und Wilhelm Mähl von der Umweltbehörde die Alster für das Alstereisvergnügen am Wochenende frei geben.
Die Tourismusbehörde von Hamburg erwartet rund eine Million Besucher am Wochenende – die meisten davon werden als Schlittschuhläufer oder Eiswanderer sich auf as Eis begeben und das Panorama der Stadt von diesem ungewöhnlichen Platz aus genießen.
Anders wie 1997 werden in diesem Jahr die insgesamt 62 genehmigten Stände (40 am westlichen Ufer, 12 am Ostufer und 10 im Bereich der Kennedybrücke) nicht auf dem Eis stehen, sondern am Rand. Das hat nicht nur Sicherheitsgründe, sondern auch Umwelt- und Sauberkeitsgründe. Die Stände und Buden mit Glühwein, Würstchen, Brötchen, Kuchen, Kaffee und vielem mehr haben am Freitag von 12 – 18 Uhr und am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Die Wettervorhersagen für das Wochenende sind ideal: selbst tagsüber sollen die Temperaturen nicht über -3 Grad steigen – dabei wird auch die Sonne sich zeigen, wenn auch nicht so schön wie in den letzten Tagen. Nutzen Sie dieses Wochenende – im Laufe der nächsten Woche gehen die Temperaturen tagsüber wieder in den Plusbereich – so dass es aus heutiger Sicht eher unwahrscheinlich ist, dass es am nächsten Wochenende noch ein Alstereisvergnügen geben wird.
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Der von den Münchnern Stachus genannte Karlsplatz ist in der bayrischen Hauptstadt einer der bekanntesten Plätze. Der Name Stachus stammt von dem Besitzer einer Gaststätte, Eustachius Föderl, der an diesem Platz im 18. Jahrhundert in München ein Gasthaus namens Stachusgarten betrieb.

