Die Zugspitze ist Deutschlands höchster und berühmtester Berg. Und wie es sich für einen richtigen Berg gehört, hat der auch ein Gipfelkreuz auf seinem höchsten Punkt stehen. So ist das auch auf der Zugspitze – doch in den nächsten acht Wochen muss der Berg ohne sein goldenes Kreuz auskommen.
Am Montag wurde das Gipfelkreuz der Zugspitze per Hubschrauber hinab in das Tal in die Werkstätten der Zugsspitzbahn geflogen, von wo aus in eine Fachwerkstatt nach Lenggries gebracht wird. Windgeschwindigkeiten mit bis zu 200 km/h und Temperaturen von oft unter minus 20 Grad machen eine Renovierung des erst 1993 aufgestellten Gipfelkreuzes notwendig. Das Kreuz ist bereits ist das zweite auf der Zugspitze – das erste hat allerdings etwas länger durchgehalten. Es stand von 1851 bis 1993 auf Deutschlands höchstem Punkt und trotzte den extremen Witterungseinflüssen.
Das Gipfelkreuz soll in den nächsten acht Wochen mit rund 100 Gramm Blattgold im Atelier von Gerhard Eiblmeier in Lenggries wieder aufpoliert werden, damit es, sofern die Wetterverhältnisse zulassen, bis Ostern das Gipfelkreuz wieder an seinem Platz steht.

